Donnerstag, 14.02.2008


Trotz der schlechten Aussichten fuhren wir am frühen Morgen- gegen den starken Wind ankämpfend- nach Algeciras, um zu erfahren, dass die Morgenfähre (erwartungsgemäß) gestrichen war und die um 13 Uhr „vielleicht“ ging. Wir beschlossen es zu versuchen, und reihten uns um 11 Uhr in die bereits bestehende Warteschlange ein. Bis 12:30 war nicht klar nicht klar, ob das Boot tatsächlich gehen würde und die Wartenden hatten sich vermehrt. Um etwa 13:30 gab es plötzlich einen Aufschrei- der Motoren: der Schranken wurde geöffnet, und eine etwa 6spurig breite und je etwa 15 Autos lange Schlange setzte sich zu gleich in Bewegung, um sich in eine Spur zu verjüngen. Die Folge: Hupen, Warten, Schimpfen. Nach etwa 2 Stunden standen wir endlich in der nächsten Schlange- der vor dem Boot. Doch hier ging alles dank Einweiser einigermaßen glatt.

Die Fahrt war anfangs recht ruppig, die Zeugen der vorangegangenen Fahrten waren an den Aussendecks noch gut zu sehen, offenbar war es da noch wüster zugegangen. Nach drei Stunden Fahrt versuchten wiedermal alle Autos gleichzeitig auf der einspurigen Rampe das Schiff zu verlassen und den dreispurigen Zoll zu passieren. Da außerdem die meisten Passagiere Marokkaner waren, die ihre Autos bis zum Bersten vollgepackt hatten und deshalb ein gefundenes Fressen für die Zöllner waren, mussten wir nochmlas etwa 2 Stunden warten.

Fazit: 11 Uhr Anstellen in Algeciras, 21 Uhr Ausfahrt Zoll in Tanger- wir schafften es gerade mal bis zu einer Autobahnraststation 80km nach Tanger, wo wir völlig erschöpft und psychisch an unseren Grenzen gelangt einschliefen.

Freitag, 15.02.2008

Heute nochmals lächerliche 600km nach Essaouira gefahren, und: endlich sind wir da. Strand, Wärme und dank eines eher hässlichen Campingplatzes auch eine (kalte) Dusche.

Samstag,16.02.2008

Heute gings weiter nach Imensouane, leider stellten wir bei der Ankunft fest, das zwar vertraute Gesichter anwesend waren aber der Campingplatz fehlte. Also Wildcampen, was hier wirklich lein Problem ist. Die Stimmung ist hier entspannt wie immer und 27 Grad in der Nacht (was eigentlich unüblich ist, aber indirekt mit dem Wind von Gibraltar zusammenhängt= ein fettes Tief hängt genau westlich der marokkanischen Küste). Die Hunde hier haben sich auch vermehrt, statt  4 jungen Hunden gibt es jetzt 7 Welpen, 10 junge Hunde und etwa 8 ältere.


Sonntag, 17.02.2008

Gemütliches Lahnen, wandern zu einer Kamelherde mit vielen Kleinkamelen und endlich SURFEN, trotz zuviel Wind. Aber wegen der Hitze (30Grad im Schatten) ist das kühle Wasser (etwa 18 Gad) eine Erfrischung. Jetzt, um 21 Uhr, hat es immer noch 25 Grad. Wir haben entschieden zu „warm“ gepackt, aber Sizilien letztes Jahr war gerade am Abend doch um einiges frischer (Graupelschauer etc.).

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