Das Zeitloch 26.02-05-03.2008


Nachdem Fanny ins Flugzeug gestiegen war, verließ uns auch die Mitteleuropäische Zeitzone und wir verfielen in ein marokkanisches Raum-Zeit Kontinuum.

Zuerst Banana Beach bei Agadir: surfen, fischen, essen das alles am Strand inmitten einer marokkanischen Kleinstadt.  (4 Nächte). Und am Morgen Punkt 8 Uhr hämmerte immer der Brotlieferant an die Autotüre, als Wecker sozusagen.

Dann Richtung Süden: ein Strand bei Mirleft, im Nirgendwo. Am Strand: 5  französische Hippies in drei Bussen, zwei Fischer und einige an einem Ferienhaus arbeitende Bauarbeiter. Weiters: ein 4x4 Mercedes Bus, Rolands Traum, und ein halbwüchsiger Hund. Außerdem, nicht zu vergessen: ein aufmüpfiger Fuß (Rolands) und sehr aktive Grippeviren (auch Rolands). Deshalb: wenig fischen, kein surfen, viel essen und spazieren gehen (Rhino, die dazu auch noch fürs Studium forscht.).


Exkurs: Fischen

Roland: „Keine Ahnung ich kenne mich selber nicht aus. Schiss Fisch.“ Trotzdem gelang es ihm nach nur einer Stunde  (am Banana Beach) ein ziemlich fettes Teil an Land zu ziehen, dass wir „Goldbrasse“ nennen, obwohl wir eigentlich überhaupt keine Ahnung haben. Auch der Fischer am Strand bei Mirleft hat uns zwei solcher Fische geschenkt (siehe Bild).
Beim zweiten Mal fischen war Roland leider nicht so erfolgreich (siehe Zitat); zweimal riss die Leine, diese Fische sind recht schwer, sicher ein halbes Kilo und daher eigentlich nichts für die Angel von Roland, die eher für Miniforellen in Österreich gedacht sind.

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